Kaffee · Kunst · Genuss
The Odiba Times
Von Gelsenkirchen nach Brüssel
Wie aus einer handbemalten Espressomaschine ein internationaler Auftritt wurde – und ein kleiner Handwerksbetrieb aus dem Ruhrgebiet auf einer der größten Kaffeebühnen Europas landete.
Mit der World of Coffee in Brüssel war ODIBA auf einer der größten Kaffeebühnen Europas vertreten. Auf dieser internationalen Fachmesse trifft sich, was in der Spezialitätenkaffee-Szene Rang und Namen hat – Röstereien, Baristas und Hersteller aus aller Welt. Und mittendrin: ein Stück Gelsenkirchen.
Im Mittelpunkt stand eine ganz besondere Espressomaschine. Josef hat eine hochwertige ECM-Maschine vollflächig von Hand gestaltet – ein kraftvolles Stier-Motiv, das sich über das gesamte Gehäuse zieht. Kein Aufkleber, keine Folie: echte Malerei auf Metall, Schicht für Schicht aufgetragen. So wird aus einem Werkzeug ein Unikat, das genau das verkörpert, wofür ODIBA steht – Kaffee. Kunst. Genuss.
„Kaffee. Kunst. Genuss. – sichtbar wie nie.“
Angefangen hat alles bei ECM in Heidelberg. Dort durfte Josef das Team und die Produktion persönlich kennenlernen und einen seltenen Blick hinter die Kulissen werfen – dorthin, wo diese außergewöhnlichen Maschinen Stück für Stück von Hand zusammengebaut werden. Bei der Übergabe war die Begeisterung im ganzen Team spürbar.
In Brüssel stand die Maschine dann auf internationaler Bühne – und mit ihr ein kleiner Handwerksbetrieb aus dem Ruhrgebiet. Für uns ist das mehr als ein Auftritt: Es ist der Beweis, dass Leidenschaft und Handarbeit auch in einer großen, glänzenden Branche auffallen.
StandortDie alte Fleischerei öffnet ihre Türen
Es gibt Orte, die eine Geschichte tragen. Unser Standort an der Wilhelmstraße ist so einer: Wo die Familie Bathen schon 1898 mit einer Feinkost-Fleischerei begann, wird heute Kaffee geröstet. Aus der alten Fleischerei ist über die Jahre das Herzstück unseres Handwerks geworden – Rösterei, Schulungsraum und Josefs Atelier unter einem Dach.
Bei unseren Open Sundays konntet ihr immer wieder hinter die Kulissen blicken, frisch Geröstetes probieren und Josef beim Gestalten der Etiketten über die Schulter schauen. Diese Sonntage haben gezeigt, wie schön es ist, diesen Ort zu teilen.
Jetzt gehen wir den nächsten Schritt: Ab dem 17. Juli öffnet die alte Fleischerei als zweiter ODIBA-Standort – zunächst jeden Freitag von 10 bis 18 Uhr, weitere Tage folgen Schritt für Schritt. Euch erwartet eine Espressobar mit wechselnden Kaffees im Ausschank, ein Lagerverkauf mit wechselnden Angeboten und ein Conceptstore, der Kunst und lokale Produkte zusammenbringt.
Ein Haus voller Handwerk
Die alte Fleischerei ist längst mehr als unsere Rösterei – sie wird zu einem kleinen Haus der Macher. Nebenan hat Florian Ziebart sein Atelier, und mit KIOSK Mummel ist eine Bonbon-Manufaktur eingezogen, die ihre Bonbons ab sofort bei uns verpackt. Handwerk trifft Handwerk – mehr dazu in der nächsten Ausgabe.
Frisch geröstetZwei neue Sorten im Sortiment
Frisch in der Trommel und ab sofort erhältlich: zwei neue Sorten, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch beide typisch ODIBA.
„Galápagos“ ist unser außergewöhnlichster Neuzugang: ein Bio-Arabica von der gleichnamigen Inselgruppe im Pazifik, schonend in der Trommel geröstet. Es gibt ihn nur in limitierter Edition und ausschließlich in der 250-g-Tüte. Passend dazu erscheint ein handsignierter, nummerierter Kunstdruck in einer Auflage von nur 250 Stück – Kaffee und Kunst als Set, ganz wie es sich für ODIBA gehört.
„el Cafecito“ ist der bodenständige Gegenpol: unser Hochlandkaffee aus Honduras. In der Tasse: Karamell, Zitrus und Schokolade, aus den Varietäten Lempira und Bourbon – ein ausgewogener, unkomplizierter Kaffee, der einfach jeden Tag schmeckt.

TerminSchon mal vormerken: „20 Buttlers“
Am 20. September wird es besonders: In der Kulturkirche St. Joseph in Gelsenkirchen-Schalke zeigt Josef mit „20 Buttlers“ eine komplett neue Werkserie.
Originale und Drucke, ein Raum voller neuer Arbeiten – und ein Ort mit Geschichte: Die neuromanische Kirche wird seit 2021 kulturell genutzt und trägt sogar ein berühmtes „Fußball-Heiligen“-Fenster mit Schalke-Bezug. Mehr passt kaum zu uns.
Der Eintritt ist frei – die genaue Uhrzeit der Vernissage geben wir noch bekannt. Vier Wochen lang bleibt die Ausstellung und ist nach der Eröffnung jeweils zu den Schalke-Heimspielen geöffnet. Mehr wird noch nicht verraten. Nur so viel: Es lohnt sich.
MobilODIBA auf Achse
Guten Kaffee gibt es bei uns nicht nur im Café – wir kommen auch zu euch. Und zwar mit einem echten Hingucker: einem alten BMW E30, den wir zum Pickup umgebaut haben. Auf der Ladefläche wird unsere mobile Espressobar aufgebaut.
So sind wir bei Firmenfeiern, Hochzeiten, Messen und Stadtfesten in Gelsenkirchen und dem ganzen Ruhrgebiet unterwegs. Frisch gebrühter Spezialitätenkaffee, freundliche Baristas und gute Stimmung – mehr braucht ein gelungenes Event oft nicht. Ihr plant etwas? Sprecht uns an, wir machen euch ein passendes Angebot.
HerzensprojektKäffchen für Gelsen – Kaffee mit Haltung
Guter Kaffee kann mehr, als gut zu schmecken. Mit unserem „Käffchen – MADE IN GELSEN“ verbinden wir Genuss und Verantwortung: Pro verkaufter Tüte spenden wir 1 € an soziale Projekte in Gelsenkirchen.
Du entscheidest, wohin
Das Besondere: Wohin der Euro geht, entscheidet ihr selbst beim Kauf. Zur Auswahl stehen Projekte, die in unserer Stadt wirklich etwas bewegen – von der Tafel Gelsenkirchen über „Warm durch die Nacht“ bis zur Gerald Asamoah Stiftung.
So wird aus jedem Käffchen ein kleiner Beitrag für Gelsen – und aus einer Tüte Kaffee ein Stück gelebte Nachbarschaft. Vorgestellt wird das Projekt übrigens auch vor Ort bei „20 Buttlers“ in St. Joseph.
Sommer-Tipp: Cold Brew
Heiße Tage, kühler Kaffee: Für einen Cold Brew einfach grob gemahlenen Kaffee – zum Beispiel unseren Trommelgold – mit kaltem Wasser ansetzen, etwa 80 g auf einen Liter, und über Nacht 12 bis 14 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Abseihen, auf Eis genießen: mild, süßlich, erfrischend.

